Weltladen Tuttlingen

Weltladen von innen
Weltladen von innen
Weltladen von innen

Willkommen im WELTLADEN Tuttlingen, dem Fachgeschäft für "Fairen Handel" in unserer Stadt.
Sie finden bei uns eine reichhaltige Palette von Waren. Ob Kaffee, Tee, Lebensmittel oder Geschenkartikel, alle Produkte stammen aus fairem Handel und kommen aus den unterschiedlichsten Regionen unserer Erde.
Als Mitglied des Weltladen Dachverband beziehen wir unsere Waren von Handelspartnern, die gemäß den Regeln des Dachverbandes zertifiziert sind.
Darüberhinaus führen wir Artikel, durch deren Verkauf wir regionale Projekte unterstützen.


Weltladen von Außen

Unser Team steht Ihnen wegen CORONA zur Zeit leider nur vormittags zu folgenden Zeiten zur Verfügung:


Montag - Dienstag: 09:30 - 13:00
geschlossen
Mittwoch: 09:30 - 13:00
geschlossen
Donnerstag: 09:30 - 13:00
geschlossen
Freitag: 09:00 - 13:00
geschlossen
Samstag 10:00 - 13:00

Sie finden uns in der Innenstadt von Tuttlingen, hinter der Evangelischen Stadtkirche gegenüber der Stadtbücherei.

Kommen Sie doch mal vorbei! Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Lage des Weltladen

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Das Weltladen-Team

In unserem Weltladen engagieren sich ca. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich für den fairen Handel.
Ihnen macht es nicht nur Freude, Sie bei Ihrem Einkauf gezielt zu beraten, sondern sie informieren Sie auch gerne über die Aspekte des fairen Handels.

Bärbel Haffa u. Sigrid Ubert
Bärbel Haffa u. Sigrid Ubert
Der Weltladen wird geleitet von Bärbel Haffa und Sigrid Ubert.
Gemeinsam sorgen sie dafür, dass Sie immer ein ansprechendes Sortiment vorfinden.
Sie bilden die Schnittstelle zu unseren Lieferanten und stehen natürlich, wie alle anderen Mitglieder unseres Teams, für Ihre Fragen und Wünsche gerne zur Verfügung.

team
Unser Team


Wenn Sie bei uns mitarbeiten möchten rufen Sie uns an!
Und keine Angst, Sie werden gut vorbereitet.


Motivation

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Geschichte des Weltladen

1983 - 1986

Nachdem der Verein ins Leben gerufen worden war, wurden die Waren zunächst auf dem Wochenmarkt und bei kirchlichen Aktionen verkauft, bevor man dann Ende 1983 von der Stadt, gegen eine geringe Miete, einen Laden im Sanierungsgebiet Donaustraße 11 bekam. Mit einem unverzinslichen Darlehen in Höhe von 10.000 DM von der evangelischen Kirchenpflege für die Einrichtung eines Verkaufsraums und zum Einkauf von Waren konnte gestartet werden. Bis zum Abriss ca. drei Jahre später hatte der Laden dort eine Bleibe.

Donaustraße

1986 - 1996

Der Verkauf ging jeden Freitag auf dem Wochenmarkt mit ehrenamtlichen Helfern weiter. Der Stand war sogar so bekannt, dass die Post an die richtigen Personen weitergeleitet wurde.
Ein Lager wurde von der evangelischen Kirchengemeinde im Gemeindehaus zur Verfügung gestellt, ein fahrbarer Marktstand von einem der Mitglieder gebaut und Waren auf Basaren, Weihnachtsmärkten und Gemeindefesten auch in den umliegenden Gemeinden verkauft.
Die meisten Waren wurden in dieser Zeit von der GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der dritten Welt) gekauft und von Vereinsmitgliedern alle 6 - 8 Wochen abgeholt.
Marktstand

1996 - 2003

Erst 10 Jahre später konnte 1996 in der Königstraße 20 ein neuer Laden zu günstigen Konditionen gefunden werden, zuerst als Untermieter des Vereins Brücke e.V. und, 2002 nach einer Renovierung, in eigener Regie. Leider wurde auch dieses Gebäude abgerissen, aber vorher konnte ein neuer Laden gefunden werden, so dass uns das Schicksal der Jahre zwischen 1986 und 1996 erspart blieb.

2003 - heute

2003 konnte für den Laden der jetzige Standort in der Schulstraße gegenüber der Stadtkirche und der Stadtbibliothek gefunden werden Die Miete wurde zu Anfang noch durch Dauerspenden mitfinanziert, da die Eigenmittel gering und die Kosten hoch waren. Durch die gute Lage und größere Räume konnten wir das Sortiment erweitern und durch große Schaufenster gefällig präsentieren. Mit noch heute vorhandenem ehrenamtlichem Engagement können die Festkosten relativ gering gehalten werden und somit vom erwirtschafteten Gewinn immer noch Spenden je nach aktueller Notsituation oder auch zur Unterstützung kleiner Projekte gemacht werden.
Schulstraße 1

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Arbeitskreis Dritte Welt Tuttlingen e. V.

Träger des Weltladens in Tuttlingen ist der Verein "Arbeitskreis Dritte Welt Tuttlingen e. V."
Mit dem Ziel, den Verkauf bestimmter Waren, wie Kaffee oder auch Tee aus der damals so genannten "Dritten Welt" zu gerechten Preisen zu fördern, wurde der Verein im Februar 1983 gegründet. Durch diese "gerechten" Preise sollten unmitelbar die Lebensbedingungen vor Ort verbessert werden. Ziele also, die sich heute der"Faire Handel", zu eigen gemacht hat.
Laut Satzung hat der gemeinnützige Verein den Zweck:

  1. die Beziehungen zur "Dritten Welt" auf der Grundlage von Frieden, sozialer Gerechtigkeit und eigenständiger Entwicklung zu fördern und humanistische Maßnahmen zu unterstützen;
  2. Informationsarbeit für entwicklungspolitische Bewusstseinsbildung und einen einfacheren Lebensstil zu leisten;
  3. Entwicklungsprojekte der Kirchen sowie vergleichbare Maßnahmen anderer Institutionen zu unterstützen, soweit sie den Zielsetzungen des Vereins entsprechen;
  4. für die Einfuhr und den Verkauf von Erzeugnissen, die von gemeinnützigen, sozial-karitativen oder genossenschaftlichen Erzeugern der Länder der "Dritten Welt" produziert werden, zu sorgen

Neben dem Betrieb des Weltladens ist der Verein auch in anderen Bereichen aktiv. Bei zahlreichen Veranstaltungen ("Fest der Begegnung", "Sommer im Park", ...) wurden und werden Informationsstände zum Thema "Fairer Handel" organisiert.
Das Thema "Schule und eine Welt" wird in vielen Besuchen von Schulklassen im Weltladen und bei speziellen Ausstellungen bearbeitet.

Nicht nur der Weltladen ist ein Kind des Vereins. Auf Initiative eines Mitgliedes, das längerer Zeit in Peru gelebt und gearbeitet hatte und damit die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im Norden Perus kannte, wurde 1992 ein neues Projekt gestartet: Jeder kennt ihn: den PIDE-Kaffee mit dem Tuttlinger Honberg auf dem selbst gestalteten Etikett. Es wurden Informationsveranstaltungen und Spendenaufrufe gestartet und bald darauf konnte in Peru mit dem Bau einer Waschanlage zur Kaffeeaufbereitung begonnen werden. Die GEPA übernahm die Vermarktung unter dem Namen "Pidecafé" als reinen Projektkaffee.
Der Pidecafé hat in Tuttlingen einen besonderen Stellenwert. Im Jahr 1999 erhielt der Arbeitskreis für dieses Projekt den Aesculap-Umwelt-Preis, die Firma Gagstatter stellte im Jahr 2000 einen speziellen Pidecafé-Kalender her und in diesem Jahr entstand auch eine Pidecafé-Ausstellung, die inzwischen bereits in vielen Städten gezeigt wurde.

2016 wurde der Verein mit dem Sozialpreis der Stadt Tuttlingen ausgezeichnet.

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